Sharkoon Shark Zone M50 Maus im Test

Der Hersteller Sharkoon hat mit der neuen programmierbaren Shark Zone M50 Maus in auffälligem Design sein Sortiment im Bereich der Peripherie erweitert. Passend dazu hat man uns auch direkt die neue Maus mit austauschbaren Seitenteilen und 7 programmierbaren Tasten für einen Test zugesendet. Was diese Maus alles in Sachen Technik, Design und Ergonomie zu bieten hat, erfahrt ihr hier.

Verpackung und Lieferumfang

Shark Zone M50 (1)

Quelle: Sharkoon

Geliefert wird die Shark Zone M50 in einem für Sharkoon typischen schwarzen Karton mit dem gelben Shark Zone Logo sowie der Produktbezeichnung auf der aufklappbaren Front. Klappt man die mit einem Magnetverschluss verschlossene Front auf, so kann man durch die Plastikverpackung schon einen Blick auf die Maus werfen, sowie auf eine Abbildung der austauschbaren Seitenteile. Auf der Rückseite des Kartons findet man ein paar technische Angaben in verschiedenen Sprachen und auf der rechten Seite noch einmal etwas mehr Angaben in englischer Sprache, während man auf der linken Seite nur noch ein weiteres Bild der Maus findet.

Öffnet man den Karton und holt die Maus raus, so findet man noch das für Sharkoon Produkte typische Türschild sowie einen kleinen schwarzen Stoffbeutel für den Transport oder die Aufbewahrung der Maus. Außerdem findet sich noch eine kleine Disc mit der Software sowie die zwei alternativen Seitenteile der Maus inklusive kleinem Schraubendreher, zwei Ersatzschrauben und vier Ersatzfüße für die Unterseite der M50.

Design, Ergonomie und Tasten

Shark Zone M50 (8)

Quelle: Sharkoon

Für viele Gamer spielt das Design einer Maus sicher eine wichtige Rolle, denn auch wenn man nicht unbedingt auf LAN-Partys geh, will man ja trotzdem etwas Schönes auf dem Schreibtisch haben. Die Shark Zone M50 ist größtenteils schwarz, besitzt aber auf dem Mausrücken einen weiß-grauen Aufdruck des Sharkoon Logos in einer Art Straßen-Optik und über ein mit gelben Textil ummanteltes Anschlusskabel. Auf dem unteren Mausrücken findet sich dann nochmal das Sharkoon sowie das Shark Zone Logo in Weiß. Interessant ist hier, dass der Mausrücken nach unten hin etwas dünner wird, wodurch es am Ende einen Abstand zwischen diesem und den Seitenteilen gibt, was auf den ersten Blick vielleicht etwas befremdlich wirkt. Steckt man die Maus dann allerdings an den PC an, so wird man bemerken, dass sich darunter die gelbe LED verbirgt und somit zu den Seiten heraus leuchtet, diese LED hat nicht nur einen optischen Zweck, sondern ist zugleich auch der DPI Indikator und zeigt über die Leuchtstärke welche der sechs DPI Stufen ausgewählt ist. Es handelt sich hier jedoch nicht um eine genaue Angabe da man die Stufen leicht verwechseln kann. Wer die niedrigste DPI-Stufe (1.000) verwenden will, muss hingegen auf die LED verzichten, denn auf dieser Stufe ist sie ausgeschaltet. Die austauschbaren Kunststoff-Seitenteile der M50 sind komplett in mattem schwarz und spiegeln am oberen Rand etwas. Der Boden hingegen ist grau und verfügt über eine gebürstete Aluminiumlegierung, was eine schöne Abwechslung zum sonst üblichen Kunststoff ist und ein wenig an Modding-Look erinnert. Die M50 lässt sich immerhin auch etwas Modden, indem man die Seitenteile austauscht. Dafür muss man auf jeder Seite zwei kleine Schrauben lösen, wofür man logischerweise den mitgelieferten Schraubendreher verwenden kann, und kann die Seitenteile einfach abziehen und durch die anderen ersetzen. Während die ab Werk angebauten Seitenteile unten auf einer geringen Fläche breiter sind, verfügen die alternativen Seitenteile über eine deutlich größere breite Fläche, was je nach Präferenz und Griffart der Ablage der Finger dient. Trotz dass die Seitenteile nicht gummiert sind, sind sie erstaunlich rutschfest, was für einen ziemlich guten Gripp sorgt. Im allgemeinen ist die M50 relativ dünn und auch nicht sonderlich hoch (121 x 80 x 42 mm | L x B x H), was aus ergonomischer Sicht schlichtweg Geschmackssache ist.

Die Shark Zone M50 ist symmetrisch und soll somit beidhändig nutzbar sein. Grundsätzlich stimmt das auch, wobei die beiden Daumentasten auf der linken Seite für Linkshänder natürlich schwerer zu erreichen sind, da diese nicht auch auf der gegenüberliegenden Seite vorhanden sind. Für Rechtshänder sind die Daumentasten allerdings sehr gut erreichbar und auch einfach zu drücken, hinzu kommt, dass diese über angenehm kurze Wege verfügen und so schnell einsetzbar sind. Gleiches gilt für die linke und rechte Maustaste, welche ebenfalls über kurze Wege verfügen und angenehm zu drücken sind. Was die Lautstärke dieser Tasten angeht, so liegt sie in etwa auf dem Durchschnitt normaler Mäuse. Die linke und rechte Maustaste verfügen jeweils über Omron-Schalter, wodurch eine besondere Langlebigkeit garantiert werden soll. Das 3-Wege-Mausrad der M50 ist in der Mitte gummiert und bietet guten Gripp. Das scrollen funktioniert gut und mit kaum Widerstand, allerdings bietet es beim Drücken einen etwas höheren Widerstand, der nicht ideal ist.

Shark Zone M50 (2)

Quelle: Sharkoon

Sharkoon hat uns passend zur Maus noch das Shark Zone P40 Mousepad mitgeliefert. Daher hier noch ein paar Informationen dazu: Das P40 misst 355 x 255 x 2,5 mm (L x B x H) und gehört somit zu den größeren Mousepads, von welchen man sicher nicht ausversehen runter rutscht. Die Kautschuk-Unterseite bietet einen sehr guten Halt und die Oberfläche verfügt über äußerst gute Gleiteigenschaften. Allgemein wirkt das P40 ebenso gut vernäht, ist strapazierfähig und durch fehlende Verzierungen, abgesehen von einem dezent platzierten dunklem Shark Zone Logo und einem kleinen gelben Sharkoon Schildchen, wirkt es zudem sehr hochwertig. Für einen Preis von 10 Euro bekommt man hier ein schickes, robustes und vor allem effektives Mousepad.

Software

Eine Maus mit programmierbaren Tasten benötigt selbstverständlich auch eine dazugehörige Software. Die Software für die M50 unterscheidet sich zum sonstigen Sharkoon typischen Aufbau. Installiert man die Software von der Disc, so wird man aufgefordert, einen Neustart des PCs auszuführen, damit die Installation abgeschlossen werden kann und man die Software somit verwenden kann. Startet man das Programm, so sieht man ein minimalistisch anmutendes Fenster mit einem Bild der Maus in der Mitte und eingeklappten Registern auf der linken und rechten Seite. Auf der rechten Seite kann man unter „Tastenlegung“ die Funktionen der sieben programmierbaren Tasten ändern und mit dem zugehörigen Makro-Manager komplexere Befehle erstellen. Außerdem lassen sich in der Software noch die x- und y-Achsenempfindlichkeit unabhängig voneinander von den Stufen eins bis zehn einstellen. Des weiteren kann man von den sechs verfügbaren DPI-Anzahlen bis zu fünf deaktivieren, falls man nicht alle Voreinstellungen benötigt. Die voreingestellten DPI-Stufen sehen wie folgt aus: 1.000 / 2.400 /3.600 / 4.800 / 6.000 /8.200, wobei diese auch selbst individualisierbar sind und 8.200 DPI den meisten Gamern auch vollkommen ausreichen sollte, da viele wohl mit deutlich weniger DPI spielen werden. Nun lässt sich noch die Polling Rate in vier Stufen einteilen: 125Hz (8ms) / 250Hz (4ms) / 500Hz (2ms) / 1000Hz (1ms). Maus- und Doppelklickgeschwindigkeit können auf 11 verschiedene Stufen eingestellt werden und schließlich kann man mit der Software noch das Angle Shaping auf zehn Stufen einstellen und die Scrollgeschwindigkeit individualisieren. Natürlich kann man auch noch je nach Belieben verschiedene Spiel Profile erstellen, damit man die Einstellungen nicht immer manuell vornehmen muss. Die Farbe der LED lässt sich nicht ändern.

Technische Daten

Allgemein:

Max. DPI:

8.200

Sensor:

Laser

Chip:

Avago ADNS-9800

Max. Polling-Rate:

1.000 Hz

Lift-off-Distanz:

1-5 mm

Frames pro Sekunde:

12.000

Max. Beschleunigung:

30 g

Material der Unterseite:

Aluminiumlegierung

Gewicht ohne Kabel:

135 g

Abmessungen (L x B x H):

121 x 80 x 42 mm

 

Tasten-Eigenschaften:

Anzahl Tasten:

7

Progammierbare Tasten:

7

Omron-Schalter in linker und rechter Maustaste:

Ja

Lebensdauer der Tasten:

Min. 5 Millionen Klicks

 

DPI-Eigenschaften:

DPI-Stufen (Voreingestellt):

8.200, 6.000, 4.800, 3.600, 2.400, 1.000

DPI-Wahltasten:

Vorhanden

DPI-Anzeige:

LED – Gelb

Fazit

Da die Optik wie immer Geschmackssache ist wird diese auch nicht in die Wertung eingehen, allerdings ist der Aufdruck auf dem Mausrücken im Bezug auf den Rest der Shark Zone M50 stimmig und zerkratzt nicht leicht, leider ist die LED beim benutzen kaum zu sehen, da sie von der Hand verdeckt wird. Allgemein liegt die Maus relativ gut in der Hand, auch wenn man keine ergonomischen Wunder erwarten kann, dafür ist die Maus jedoch auch von Linkshändern nutzbar. Leider kann man die Tasten an der linken Seite als Linkshänder etwas schwerer drücken, die Tasten sind im gesamten aber angenehm zu drücken und die linke und rechte Maustaste verfügen dazu noch über die langlebigen Omron-Schalter. Der Avago ADNS-9800-Sensor bietet mit bis zu 8.200 DPI eine ordentliche Leistung und eine Polling Rate von 1.000Hz ist ebenfalls gewährleistet. Mit einem Gewicht von 135 Gramm ist die M50 nicht unbedingt ein Leichtgewicht, liegt aber noch in einem guten Bereich und die M50 liegt auch recht gut in der Hand. Die austauschbaren Seitenteile sind natürlich ein großer Pluspunkt, da nur die wenigsten Mäuse im Preissegment unter 50 Euro etwas vergleichbares bieten. Wem das Design also gefällt und wer eine recht kleine symmetrische Maus mit ordentlicher Technik mag, der kann bei der Shark Zone M50 gerne zugreifen. Falls euch als Rechtshänder die Ergonomie jedoch noch etwas wichtiger ist, so solltet ihr auch mal einen Blick auf die Shark Zone M51+ werfen (Hier der Test).

Good

  • Austauschbare Seitenteile
  • 8.200 DPI, 1.000Hz Polling Rate
  • 7 programmierbare Tasten
  • Beidhändig nutzbar

Bad

  • LED nur in Gelb, schwer DPI abzulesen
  • Scrollrad etwas schwer zu drücken
  • Linke Tasten für Linkshänder schwer erreichbar
8.2

Toll

Leidenschaftlicher Gamer, Filmkenner und im Nerd-Kosmos zuhause.

Noch Fragen oder Anregungen? – chris.holzheu@gamersplatform.de

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