Philips 34″ Curved-WQHD-Monitor im Test

Ein neuer Monitor Test steht an und diesmal steht uns der Philips 349P7FUBEB zur Verfügung, ein 34″ Curved-Ultra-WQHD-Monitor mit einer USB-C-Dockingstation! Was das Business-Monster zu bieten hat, erfahrt ihr nun hier.

Lieferumfang und Montage

philips 349P7FUBEB 3

Quelle: Philips

Im Paket enthalten waren ein USB-C-auf-USB-C-Kabel, USB-C-auf-USB-A-Kabel, HDMI-Kabel, DP-Kabel, Audiokabel, eine Bedienungsanleitung und ein externes Netzteil. Der Monitor, samt Karton, kommt auf ein stattliches Gewicht von rund 14 Kg, wobei der Monitor rund 10 Kg wiegt, was wirklich mächtig ist. Die Montageanleitung ist auf der Innenseite des Deckels gedruckt. Der Aufbau klappte ohne Probleme, auch ohne die Anleitung zu benutzen. Alle Teile konnten zusammengesteckt werden, wobei man sich bei so einer Größe schon Hilfe besorgen könnte. 

Erscheinungsbild und Anschlüsse

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Quelle: Philips

Um einen festen Stand zu haben, ist ein breiter Fuß sehr wichtig, dieser ist zum Glück bei diesem Modell auch vorhanden. Der Monitoraus dem Panel und dem Standf, die ohne Werkzeug mit einander verbunden werden konnten, dabei lässt sich der Standfuß um 15 cm Höhe verstellen. Der Großteil des Gehäuses besteht aus Plastik, wodurch er leichter, aber auch nicht so robust ist wie andere Monitor Modelle. Am unteren Rand, in der Mitte, befindet sich das Philips Logo welches im Standby-Modus blinkt und aufleuchtet, solange der Monitor im Betrieb ist. Der Rahmen ist besonders schmal, wodurch er optimal für Arbeitsplätze mit mehreren Monitoren geeignet ist.

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Quelle: Philips

Hinten rechts befindet sich der Power-Knopf, mit dem man sich auch durch die verschiedenen Einstellungen des Monitors schalten kann. Alle Anschlüsse, wie Netzteil, HDMI und Audio, befinden sich ausschließlich auf der Rückseite des Monitors. Insgesamt gibt es 3x USB 3.0,1x USB-C, 1x HDMI, 1x Display-Port, 1x Netzstecker, 1x PC-Audio, und 1x Kopfhörer-Anschluss auf der Rückseite

Ergonomie und Bedienung

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Quelle: Philips

Etwas fummelig, ist die Menüführung, die über den Power-Button, auf der Rückseite bedient wird. Der Button kann in vier verschiedene Richtungen bewegt werden, wobei jede Richtung ein anderes Menü öffnet. Nach oben öffnet sich das Multiview Menü, wodurch es möglich ist, mehrere Geräte auf einem Monitor darzustellen. Nach rechts kommen wir in das Allgemeine Menü, indem man die Sprache, Kontrast, Farbe und alle anderen Einstellungen vornehmen kann. Um den Monitor auf verschiedenen Alltagssituationen anzupassen, können wir den Knopf nach links neigen, um vordefinierte Filter bzw. Einstellungen anzuwenden. Ein LowBlue Modus ist hier aufzufinden, um die Augen bei längeren Sessions zu entlasten.  Und zu guter Letzt können wir den Knopf nach unten neigen, um den Audio Input zu wählen. Bestätigt wird jede Eingabe mit drücken des Knopfes und um aus dem Menü herauszukommen, neigt man den Knopf zur linken Seite. 21 Sprachen stehen einem zur Verfügung, da sollte wohl für jedem etwas dabei sein.

Bewegen lässt sich der Monitor nach links und rechts um 175 Grad, sowie um -5 bis 30 Grad neigen. Ein Portrait Modus ist auch vorhanden, wieder einmal versteh ich nicht, warum das Feature bei einem 34″ WQHD Curved Monitor vorhanden ist, aber es gibt wohl für alles eine Nische. Zusätzlich lassen sich, durch die USB-C Dockingstation, auch Kameras oder Notebooks mit Strom versorgen, weitere Peripherie kann an den 3 USB 3.0 Steckplätzen angeschlossen werden.

Bildqualität

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Quelle: Philips

Die Bildqualität des Philips 349P7FUBEB gefällt mir richtig gut und ist ein wahrer Eyecatcher. Das IPs-Panel ist Curved und liefert verzögerungsfreie Bilder dank der 100 MHz. Durch die WQHD Auflösung von 3.440 x 1.440 ist viel Platz für den Arbeitsplatz. Die Farben sind satt und strahlen dank der Helligkeit von 300 cd/m², dazu ändert sich kaum der Kontrast, selbst wenn man aus steilen Winkeln auf den Monitor schaut. Das hat man wohl dem UltraWide-Farbraum zu verdanken (NTSC 99,8 %, sRGB 117,3 %). Durch die 4ms Reaktionszeit ist dieses Modell auch noch für Gaming Anwendungen geeignet. Aber besonders im Business-Bereich rentiert sich dieser Monitor, durch die gestochenen Farben lässt sich auch ohne Probleme jede CAD-Anwendung bedienen. Die schon oben genannte Multiview-Funktion ist gerade für Arbeitsplätze optimal, die die Arbeitsfläche voll ausnutzen wollen.

Technische Details

  • Bildschirmdiagonale: 86,36 cm (34 Zoll)
  • Seitenverhältnis: 21:9
  • LCD-Art: TN-Panel (matt)
  • Maximale Auflösung:3.440 x 1.440 bei 100 Hz*
  • Farben: max. 16,7 Millionen
  • Reaktionszeit: min. 4 ms
  • Kontrastverhältnis / SmartContrast: 3.000:1 / 100.000.000:1
  • Betrachtungswinkel: 178° horizontal / 178° vertikal
  • Leistungsaufnahme (typisch / Stand-by): 67 W / < 0,5 W
  • Lautsprecher: 2x 5W-Lautspreche

Fazit

Der Philips 349P7FUBEB ist ein wahrer Hingucker und perfekt für Office-Anwendungen geeignet. Durch den UltraWide-Farbraum kommen die Farben optimal zur Geltung, wodurch der Monitor auf für Anwendungen wie Photoshop optimal geeignet ist. Features wie die Dockingstation und die Multiview Funktion, unterstreichen und ergänzen den Monitor optimal. Das Modell ist seit Juli 2018 auf dem Markt und für 849€ verfügbar. Das wäre auch mein einziger Kritikpunkt, da sich gut überlegt sein soll, ob einem ein Monitor so viel wert ist. Jedem anderen wünsche ich viel Spaß mit diesem Modell, damit kann er dem ein oder anderen Freund neidisch machen!

Quelle: Philips

Good

  • satte Farben
  • große Arbeitsfläche
  • USB-C-Dockingstation
  • leichte Montage
  • Multiview-Funktion
  • ergonomisches Design

Bad

  • hoher Preis
9.9

Erstaunlich

Mag Videospiele, Serien, Filme und Zeugs zum sammeln.

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