Layers of Fear: Inheritance-DLC im Test

Das Horrorspiel Layers of Fear hat seine erste Erweiterung erhalten. Was euch Gruseliges in Inheritance erwartet, das verraten wir im Test.

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Der Horror beginnt

Layers of Fear ist ein Horror der etwas anderen Art. Anfang des Jahres erschien der Titel wie aus dem Nichts und überzeugte durch eine gruselige Atmosphäre ohne schreckliche Monster. Stattdessen geht es mehr um die Psyche unserer Hauptfigur. Als Kunstmaler versuchen wir unser Meisterwerk zu fertigen, werden dabei allerdings von Wahnvorstellungen geplagt. Der Horror spiegelt sich spielerisch in Schockmomenten und einer stimmungsvollen Soundkulisse wieder.

Nach dem Erfolg hat nun der Zusatzinhalt namens Inheritance das Licht der Welt erblickt. Dieser erzählt eine komplett neue Geschichte, welche die Tochter des Malers in den Vordergrund stellt. Als diese kehrt ihr in das Elternhaus zurück und erlebt die vollbrachte Vergangenheit erneut. Bereits im Hauptspiel konnte man diverse Enden erreichen und auch die Erweiterung bietet zwei verschiedene Wege, das Spiel zu beenden.

Gameplay

Spielerisch erwarten euch in der knapp zweistündigen Erweiterung keine Neuerungen. Wieder durchstreift ihr das Anwesen und erkundet Schränke sowie Schubladen. Darin findet ihr nützliche Gegenstände wie Schlüssel oder aber Informationen, welche euch weitere Einblicke in die Geschichte gewähren. Mit sogenannten Jumpscares wird euch das Fürchten gelehrt und ein großer Teil trägt noch die dunkle Umgebung dazu bei.

Was den Entwicklern gelungen ist, ist vor allem eine Punktlandung bei der Inszenierung. Die erzählte Geschichte der Tochter zeigt eine neue Seite auf den Kunstmaler, also ihren Vater und gewährt eine komplett neue Wahrnehmung seiner Persönlichkeit. Auch wenn man sich im selben Haus befindet, dann ist es doch interessant zu sehen, wie die Räumlichkeiten auf eine andere Spielfigur wirken. Die Tochter der Familie war dabei eine hervorragende Wahl.

Kaufen oder nicht kaufen?

Layers of Fear: Inheritance ist sein Geld voll und ganz wert. Für 5 Euro bekommt ihr erneut eine gruselige Spielerfahrung, die alles richtig macht. Wer das Hauptspiel noch nicht kennt, dem sei gesagt, dass Layers of Fear zwar ein Horrorspiel ist, allerdings düstere Momente überwiegend durch die Atmosphäre und Geschichte generiert. Wer auf fiese Gegner treffen möchte, dem lege ich Outlast ans Herz.

Good

  • spannende Geschichte
  • gute Schockmomente
  • Preis/Leistung stimmt

Bad

  • wenig Neues
  • etwas kurze Spieldauer
8.5

Toll

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