Die perfekte Nahrung zum Zocken

Call of Duty

Quelle: Activision/ Sledgehammer Games

Stundenlang Videospiele spielen, am besten die Nacht durch und dabei richtig schön ungesund essen. Das ist ganz toll, während man es macht. Aber der Morgen danach – das ist schlimmer als der Morgen nach dem One-Night-Stand, wenn man wieder nüchtern ist und plötzlich sieht, wer da eigentlich neben einem liegt. Und dann sieht man das gesamte Desaster in einem neuen Licht (genauer gesagt im Morgenlicht) und denkt sich, dass man so was niemals wieder machen will – bis man am nächsten Wochenende die gleiche Erfahrung macht, nur dreimal schlimmer.

Wir alle als Gamer müssen mal die Erfahrung machen, wie es ist, eine Nacht lang durchzuzocken. Leider müssen wir aber auch die Erfahrung machen, dass die Sauerei am Morgen danach niemand aufräumen will. Überall leere Cola-Flaschen, Chipskrümmel auf dem Boden, ein angebissenes Stück Schokolade, fettige Fingerabdrücke auf dem Gamepad – ein wahres Desaster. Man kommt vor allem dann in Erklärungsnot, wenn man noch zuhause wohnt und nach einer langen Nacht aus seinem stinkigen Kabuff kriecht und die Mutter beim Betreten des Zimmers in Ohnmacht fällt.

Was also tun, wenn man während dem Zocken futtern will, aber danach nicht mehr aufräumen will? Schokolade schmilzt, Chips sind fettig und krümmeln alles voll, egal wie sehr man sich bemüht, nicht zu krümmeln. Warmes Fast-Food wie Burger und Pizza wird schnell kalt und ist danach (warum auch immer) ungenießbar. Da bleiben dann noch Nussmischungen, Gummibärchen und Smarties, aber die findet man dann noch Wochen später in seinem Zimmer. Und wie zur Hölle soll man einen Schreibtisch sauber halten, auf dem überall Smarties und Nüsse herum rollen? Flüssige Speisen können wir übrigens auch vergessen, denn die können im ungünstigsten Falle verschüttet werden, wenn man etwas zu energisch auf der Tastatur herum hämmert.

Was bleibt denn dann noch? Tja, wie wär’s mit Obst und Gemüse? Ich habe mir mal sagen lassen, dass das gesund und nicht so fettig und krümmelig sein soll. Das enthält viele Vitamine, Nährstoffe (und was auch immer da noch alles drin ist) und hält den Gamer fit. Jeder, der zwischendurch auf seine Ernährung achtet, muss sich dann für seine wilde Nacht vor dem Bildschirm nicht mehr schämen, denn ein paar Karotten verwandeln sich nicht so schnell auf magische, wundersame Weise in Hüftgold. Und vegan ist das auch noch, das klingt doch alles fantastisch!

Oder – und das scheint mir die wesentlich angenehmere Methode zu sein – wir bleiben einfach beim dreckigen Schreibtisch.

GP-Anna
Ich bin frisch eingezogen im Nerd-Kosmos. Großer Fan von Rollenspielen, Fantasy und Fernseh-Serien. Bei Fragen oder Kommentaren einfach hier melden: anna.eisenmann@gamersplatform.de

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