Test: Creative SB Inferno Headset

Ihr braucht ein neues Gaming-Headset, wisst aber nicht so recht, was ihr euch zulegen solltet? Vielleicht ein Headset, welches mit dem PC, eurer PS4 und iOS/Android kompatibel ist? Zusätzlich soll es noch möglichst preiswert sein und in der Tasche transportiert werden können? Wie wäre es mit dem Creative SB Inferno?

Erster Eindruck und Ausstattung

SB Inferno

Quelle: Creative

Vorab möchten wir uns selbstverständlich bei Creative für das zur Verfügung stellen des Soundblaster Inferno Gaming-Headset bedanken. In Zeiten des modernen Zockens von Online-Games wird es immer wichtiger sich im Team untereinander abzustimmen und zu koordinieren. Klar, dass Chat s mittels Texteingabe lange aus der Mode und viel zu viel Zeit beansprucht. Was muss da also her? Ein gutes aber dennoch preiswertes Headset natürlich. Für gerade einmal 49,99 € wird das Creative SB Inferno im Handel angeboten und ist damit verhältnismäßig günstig.

Kompatible ist das Headset aus dem Hause Creative dabei nicht nur mit dem PC, sondern auch mit Sonys PlayStation 4, iOS sowie Android. Für genau diesen Fall scheint Creative ein abnehmbares Mikro eingebaut zu haben, wollt ihr das kleine Schmuckstück also unterwegs zum Musik hören nutzen? Kein Problem, Mikro raus und los gehts!

Bereits der erste Blick auf die Verpackung verrät mir, dass die Hersteller an dem rot-schwarzem Design festhalten. Meiner Meinung nach wirken diese Farben modern, edel und fügen sich dadurch perfekt ihren Vorgängern ein. Durch das schlichte aber schöne Design wirkt das Headset ebenfalls nicht drahtig, sondern eher massiv. Trotz dessen ist das SB Inferno gerade mal 200g schwer und zählt zu den Leichtgewichten unter den Headsets. Leider muss ich bemängeln, dass das Kabel mit einer Gesamtlänge von 170 cm etwas kurz geraten ist.

Optik und Verarbeitung

Bevor ich näher auf die Nutzung des Headsets eingehe, hier erst einmal die Spezifikationen:

Audiotreiber40-mm-FullSpectrum-Treiber
Frequenzbereich20 Hz – 20 kHz
Schnittstelle3,5 mm Stereoeingang
Unterstützte SpielkonsolenPlaystation 4, iOS/Android-Geräte
Mikrofontypabnehmbares Kondensatormikrofon mit Geräuschunterdrückung
Mikrofonfrequenz100 Hz – 15 kHz
Garantie2 Jahre
Preis49,00 Euro

  Lieferumfang

  • Creative SB Inferno mit abnehmbaren Mikrofon und integriertem Lautstärkeregler
  • Splitter-Kabel (18 cm lang)
  • Kurzanleitung

Während wirklich viele Headsets ab einem Einstiegspreis von 50 Euro schlecht verarbeitet sind und beim Schütteltest enorm klappern, macht das Creative SB Inferno hier eine angenehm gute Figur. Auch auf den zweiten Blick könnt ihr für den Preis durchaus zufrieden sein. Bei der Verarbeitung hat man darauf geachtet, dass keine scharfen Kanten oder Plastikreste vorhanden sind. Auch die Ohrmuscheln geben trotzdem wildem zerren nicht nach.

Dank der ergonomisch geformten Hörmuscheln sitzt das SB Inferno gut und stramm auf dem Kopf. Negativ zu bemängeln wäre die Tatsache, dass mir nach drei Stunden die Ohren wehtun. Der ebenfalls gepolsterte Bügel ist leicht verstellbar und sitzt angenehm gut auf dem Kopf. Alles in allem kann man nicht meckern, denn das Headset sitzt (solange ihr nicht mehr als 3-4 Stunden mit dem SB Inferno rumläuft) bequem.

Hochwertig sind zudem ebenfalls die Stecker. Denn die schnappen gut in die Anschlüsse und klappern nicht. Auch das Kabel für die Auftrennung von Mikrofon und Kopfhörer sitzt sehr fest. Man muss also keines Angst haben, dass sich das Mikrofon während einer Session löst oder die Verbindung mitten im Spiel weg ist und die Mitspieler nicht mehr hörbar sind. 

Technik

SB Inferno 01Während ich euch meine Eindrücke schildere, höre ich mit dem SB Inferno Musik und die verbauten 115dB/mW 40mm Full-Spectrum-Treiber liefern einen guten Klang. Die Höhen klingen präzise, die Bässe kommen ziemlich gut rüber, einzig die Mitten stören mich ein wenig, denn sie sind einen Tick zu schwach, aber das ist noch vertretbar. Der Klang verzerrt sich auch dann nicht, wenn man richtig aufdreht. Alles bleibt linear – so macht Musikhören Spaß! Seit einigen Tagen teste ich das Headset übrigens auch ausgiebig in in Sachen CS:GO Matches. Auch hier überzeugt das Headset. Es ist sehr gut feststellbar, aus welcher Richtung der Gegner kommt. Hier muss ich Creative loben, die die Verteilung der Seiten ist dem Hersteller wirklich sehr sauber gelungen.

Doch Gamer brauchen selbstverständlich nicht bloß ein Headset, womit man klangtechnisch gut zurechtkommt, sondern auch ein solides Mikro. Beschwerden habe ich von meinem Team bisher keine gehört. Im Gegenteil, ich war immer zu verstehen – mir wurde also ein klares Klangbild des Mikrofons nachgesagt. Weder Hall, noch blechernde/rauschende Stimme gibt das Mikrofon weiter. Das Mikrofon für die Umgebungsgeräusche leistet also im Gegensatz zu anderen preiswerten Headsets einen sehr guten Dienst und rundet das stimmige Bild des Headsets ab.

Fazit

OezlemDas Creative Soundblaster Inferno Headset ist ein solides und gutes Einsteigerheadset und punktet in Sachen Gewicht, Verarbeitung und Preis. Ein wenig verstimmt war ich über die Tatsache, dass die Mitte ein wenig runtergeregelt wurde, was für viele Musikliebhaber sicherlich ein kleines Manko ist. Außerdem ist das Kabel ein wenig dünn. Ich vermute fast, das beim darüberrollen mit dem Stuhl das Kabel „sterben“ lässt. Sollte das nun jemanden passiert sein, kann er sich gerne in den Kommentaren gerne zu Wort melden!

Alles in allem hatte ich wirklich Spaß am testen und werde das Headset auch weiterhin benutzen. Mir wäre es nur lieber gewesen, wenn das Headset über statt auf den Ohren liegt. 

Good

  • Design & Verarbeitung
  • kompatibel zu PS4, iOS und Android
  • hoher Tragekomfort
  • sehr leichtes Headset

Bad

  • Kabel zu kurz & zu dünn
  • Ohrpolster werden warm beim tragen
8.5

Toll

Lieblings-Genre: Shooter, Horror || Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen, schreibt mir an oe@gamersplatform.de

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