Origin Access Premier: Lohnt sich EA’s neues Abo?

Origin Access Premier

Quelle: Electronic Arts

Abonnements sind in der Gaming Welt eigentlich nichts Neues mehr. Während Sony und Microsoft schon ihre ganz eigenen Services ausgebaut haben, hat Electronic Arts ebenfalls vor einigen Jahren mit EA Access und Origin Access den Grundstein gelegt. Letztere bieten für schlappe 25€ im Jahr eine Vielzahl von EA Spielen, neue Spiele kann man sogar vor Release für ein paar Stunden anspielen. Aber was hat es mit dem neuen Modell auf sich?

Origin Access Premier nennt sich EA’s neuestes Modell und wie es der Name vermuten lässt handelt es sich hierbei um eine noch umfassendere Variante des bisherigen PC Service. Denn hier könnt ihr ebenfalls alle Spiele aus der „Vault“ unbegrenzt spielen, der Clou ist aber, dass man brandneue Spiele nicht nur anspielen darf, sondern, sofern man ein Abo besitzt, diese unbegrenzt zocken kann. Schließe ich etwa ein Abo für ein Jahr ab, so kann ich beispielsweise die kommenden Titel Anthem oder Battlefield 5 in diesem Jahr spielen so viel ich will, ohne mir diese Spiele kaufen zu müssen. Klingt erst mal nicht verkehrt.

Anthem Game

Quelle: EA/ Bioware

Doch während EA, bzw. Origin Access noch mit 24,99€ im Jahr wie ein Schnäppchen wirken, kostet der neue Premium Service eine ganze Ecke mehr. Rund 100€ muss man im Jahr dafür berappeln, monatlich kann das Abo für rund 15€ erworben werden. Ein erheblicher Unterschied also. Doch bevor man sich von den Zahlen abschrecken lässt, sollte man zunächst nachrechnen.

Für wen lohnt sich das Ganze nun. Kauft ihr euch höchstens jedes neue Battlefield, macht Origin Access Premier wenig Sinn. Im Handel könnt ihr das Spiel für PC zu Beginn durchaus für 50-60 Euro bekommen. Auch wenn ihr ansonsten vielleicht kein EA Fan seid, aber mal in Anthem schauen wollt, dann macht es wenig Sinn auf das Abo zurückzugreifen. Selbst wenn euch tatsächlich zwei, drei Titel interessieren, so muss man überlegen, ob es tatsächliche persönliche Must-Haves sind. 

FIFA

Quelle: EA Sports

Viel mehr Sinn macht das Ganze allerdings, wenn ihr die Sportspiele, zusätzlich zu den Action-Games von EA mögt. Ob FIFA, Madden, NBA, das Sportherz schlägt hier höher. Habt ihr neben einer Affinität zum Sport auch noch Interesse an den Action Spielen, rechnet sich der Service definitiv. Nicht zu vergessen ist außerdem, dass ihr auch die Spiele aus der Vault mit dazu bekommt, das umfasst unter anderem die Mass Effect Reihe, die Dragon Age Serie, Die Sims 4, die Battlefield Spiele oder auch die Titanfall Ableger. Somit bekommt man für den Preis schon durchaus eine üppige Auswahl an Spielen, auch mit welchen, die wirklich gut sind. Voraussetzung ist jedoch einfach, dass euer persönlicher Geschmack mit dem des Angebots übereinstimmt. 

EA’s Premium Abo bezieht sich aktuell nur auf den PC. Eine Premiere Version von EA Access, dass es für die Xbox One gibt, wurde nicht angekündigt. Auch hier gilt, sollte der Service auch für Microsoft’s Konsole erscheinen, könnte ein Abo gerade bei Sport Fans durchaus Sinn machen. Schließlich handelt es sich dabei um Saison Spiele, sprich: Erscheint ein neues Fifa, ist das alte auf dem Gebrauchtmarkt kaum noch etwas wert. Ob man das Spiel also kauft, oder ein Jahr lang per Abo besitzt, spielt dann letztlich kaum eine Rolle. Vielnutzer könnten per Abo somit sparen, da die Konsolen Versionen oft 10 – 15 Euro teurer sind als für PC.

Wir dürfen also gespannt sein, wie gut das Modell anlaufen wird und wie insgesamt die Zukunft der Abonnements im Gaming Bereich aussieht.

 

Bildquelle: Electronic Arts

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