Skiller SGM1 – Neue Gaming-Maus von Sharkoon im Test

Heute haben wir mal wieder eine Maus von Sharkoon erhalten, dabei handelt es sich um die neue optische Skiller SGM1. Die Maus solldurch mehrere programmierbare Tasten, ein Weight-Tuning-System, ergonomische Form und einen Preis von gerade einmal 40 Euro überzeugen. Was die Skiller SGM1 schlussendlich alles zu bieten hat, erfahrt ihr in diesem Review.

Verpackung und Umfang

sgm1_07

Quelle: Sharkoon

Die SGM1 kommt in einem schwarzen Karton mit blauen Akzenten, der sich vorne Aufklappen lässt, wodurch man bereits vor dem öffnen einen Blick auf die Maus im inneren werfen kann. Außerdem finden sich auf der Innenseite der aufklappbaren Front ein paar Informationen zur Maus. Auf der rechten Seite des Kartons finden sich die Spezifikationen auf Englisch, einige davon sind auch noch auf der Rückseite in 9 verschiedenen Sprachen abgebildet. Öffnet man den Karton, und holt die in Plastik verpackte Maus raus, so findet man noch eine kleine Disc mit der zugehörigen Software, eine schwarze Transporttasche mit dem Sharkoon-Logo in der rechten unteren Ecke und auch noch einen Satz Mausfüße als Ersatz -man weiß ja nie. Wie immer bei Sharkoon, ist das Kabel der Maus nicht mit klassischem Kabelbinder aufgerollt, sondern mit einem kleinen Klettband, welches optisch einiges mehr her macht und man damit immer etwas mehr Ordnung auf dem Schreibtisch halten kann.

Design, Ergonomie und Tasten

sgm1_05

Quelle: Sharkoon

Da die Auswahl an Gaming-Mäusen nicht gerade klein ist, entscheidet neben der Leistung und der Ergonomie oft auch das Design. Eine Maus in langweiliger Büro-Optik ist für die wenigsten besonders ansprechend. Da Geschmäcker allerdings bekanntlich verschieden sind, beschreibe ich die Maus hier etwas (oder schaut euch einfach die Bilder hier etwas an). Bei der SGM1 handelt es sich um eine etwas breitere Maus mit Daumenauflage auf der rechten und einer kleinen Fingerablage auf der linken Seite. An diesen Stellen verfügt die Maus über etwas rutschfesteres Plastik, leider aber keine Gummierung, wie zum Beispiel bei der M51+ von Sharkoon. Der Kunststoff der SGM1 ist größtenteils in mattem und etwas in glänzendem schwarz gehalten, auf der linken Maustaste findet man zudem noch den „Skiller“-Schriftzug. Auf dem Mausrücken findet sich ein „S“ in Sharkoon Optik, welches ebenso wie das Mausrad beleuchtet ist. Die Beleuchtung davon richtet sich danach, welche der sieben DPI-Stufe gewählt ist (Ab Werk: 1. Rot; 2. Blau; 3. Grün; 4. Gelb; 5. Türkis; 6.Orange; 7.Lila). Diese Farben lassen sich aber auch selbst wählen, orientieren sich jedoch immer an der DPI-Stufe (die Stufen können aber mithilfe der Software problemlos angepasst werden – dazu später mehr) es sei denn man wählt aus, dass es Farbwechsel geben soll. Die Makro-Tasten sind außerdem weiß-beleuchtet und daneben befindet sich eine Anzeige, die indiziert welche DPI-Stufe man derzeit nutzt. Für alles weitere sagen die im Review verteilten Bilder wohl mehr als Worte.

Wichtiger als das Design ist wohl auch die Ergonomie der SGM1. Eines gleich vorab: es handelt sich hier um eine Rechtshänder-Maus, die für Linkshänder nur sehr eingeschränkt nutzbar ist. Die SGM1 besitzt eine ergonomische Grundform und ist somit nach links geneigt um sich der Handform anzupassen, für meine Handgröße tut sie dies auch nahezu ideal. Leider lässt es sich nicht Pauschal sagen, grundsätzlich gibt aber, dass man mit Händen durchschnittlicher Größe kein Problem haben und die Maus gut in der Hand liegen wird. Die Daumenablage ist recht kurz aber genügt, dass der Daumen nicht auf dem Mousepad liegt, die Wölbung auf der anderen Seite, welche der Ablage des kleinen und ggf. des Ringfingers dient ist von der Größe her ebenfalls ausreichend. Das Gewicht der SGM1 beläuft sich auf 130 Gramm, verfügt allerdings über ein Weight-Tuning-System: Auf der linken Seite lässt sich ein Einschub aus der Maus entnehmen, in diesem sind sechs kleine Metallgewichte à 4 Gramm, welche man alle einzeln entnehmen kann und sich somit das Gewicht nach eigener Präferenz anpassen kann. Insgesamt liegt die Maus nach meinem Empfinden sehr gut in der Hand. Sowohl die linke als auch die rechte Maustaste ist sehr leicht zu drücken und beide besitzen wirklich kurze Wege und lassen sich dadurch auch sehr schnell hintereinander drücken. Das Scrollrad lässt sich einfach drehen und auch dieses lässt sich einfach drücken (wenn auch etwas schwerer als die Hauptmaustasten). Die fünf geschwungen platzierten Makros an der rechten Außenseite der SGM1 lassen sich fast alle einfach erreichen, bis auf den fünften, welcher mehr oder weniger direkt unterhalb des Daumengelenks liegt, also entweder man drückt auch damit (empfohlen)oder muss den Daumen gut einen Zentimeter nach hinten bewegen. Das klingt zwar wenig, legt man allerdings eine wichtige Funktion darauf, so kann das in schnellen Spielen über Sieg und Niederlage entscheiden. Allerdings sind die vier anderen Makro-Tasten gut erreichbar (ebenso die fünfte Taste wenn mit unterem Daumenteil gedrückt). Bei Werkszustand haben die Makros abgesehen von zweien (Vor und Zurück) allerdings noch keine Funktion wodurch man diese zwangsweise zuweisen muss.

sgm1_04

Quelle: Sharkoon

Software

Die mitgelieferte Disc enthält die Software für die SGM1 sowie die Betriebsanleitung. Die Installation sollte weniger als eine Minute dauern, woraufhin der Computer neu gestartet werden muss um die Installation ganz abzuschließen. Die Software selbst ist so simpel wie nur möglich aufgebaut. Es öffnet sich ein einzelnes Fenster, auf welchem man alle möglichen Einstellungen auf der rechten Seite sieht: DPI-Einstellung, Beleuchteffekt, Polling-Rate, Angle -Shaping, Maus-, Doppelklick- und Scrollgeschwindigkeit. Auf der rechten Seite des Fensters findet man zudem die Möglichkeit die Makros zu bestimmen sowie im Makro-Manager neue zu erstellen, außerdem befindet sich dort noch die Möglichkeit die Achsen-Empfindlichkeit einzustellen. Damit sollten wohl alle möglicherweise benötigten Einstellungen abgedeckt sein. Unter der DPI-Einstellung kann man die Beleuchtung der Stufen sowie die DPI-Zahl der Stufen anpassen. Während man im extra Abschnitt Beleuchteffekt die die Intensität der LEDs einstellen kann, sowie ob diese pulsieren oder einen Farbwechsel vollziehen sollen. Die Polling-Rate lässt sich in vier Stufen einstellen (125Hz/8ms; 250Hz/4ms; 500ms/2ms; 1000Hz/1ms) während sich Maus-, Doppelklick- und Scrollgeschwindigkeit in 11 Stufen einstellen lassen. Insgesamt bietet die Software also alles, was man so gebrauchen könnte. Auch wenn das Softwarefenster nicht viele Tabs oder ähnliches bietet, so bietet es alles auf einen Blick und jede Einstellung schnell erreichbar.

Technische Daten

Maximale DPI 10.800
Sensor Optisch
Chip PixArt PMW3336
Max. Polling-Rate 1.000 Hz
Lift-off-Distanz 2mm
Frames pro Sekunde 8.000
Weight-Tuning-System 6x 4 Gramm
Gewicht ohne Kabel 130 Gramm
Abmessungen (L x B x H) 122 x 82 x 42 mm
Mausfüße 5,PTFE
sgm1_03

Quelle: Sharkoon

 

Anzahl Tasten 12
Progammierbare Tasten 12
4-Wege-Scrollrad Ja
Kapazität des Onboard-Speichers 16kB
Kabellänge 180 cm

Fazit

Foto1Die Sharkoon Skiller SGM1 verfügt über eine ziemlich gute Ergonomie, sei es im Bezug auf die Tastenlegung, die Form der Maus oder das Weight-Tunig-System. Meiner Meinung nach liegt die Maus sehr gut in der Hand und ich habe sie wirklich gerne genutzt. Dazu kommt, dass man fünf frei programmierbare Tasten an der linken Außenseite hat, welche eigentlich alle gut erreichbar sin. Außerdem besitzen die Tasten wie bereits erwähnt angenehm kurze Wege. Also aus ergonomischer Sicht habe ich nichts auszusetzen. Natürlich könnte ich die Software bemängeln, da es sich dabei nur um ein kaum strukturiertes Fenster handelt, allerdings finde ich, dass dies eigentlich gut ist, da man in dem Softwarefenster sowieso nur wenig zu tun hat und wenn, dann will man es einfach kurz einstellen ohne durch fünf Tabs suchen zu müssen. Alles in allem bekommt man hier für gerade einmal 40 Euro eine ziemlich gute Maus von Sharkoon.

Award_Gamesplatform_9.4

Good

  • Sehr gute Ergonomie
  • Fünf Makro-Tasten
  • 10.800 DPI, 1.000 Hz Polling-Rate
  • Weight-Tuning-System

Bad

  • Software ist manchen wohl zu "einfach"
  • Keine Gummierung an Seiten
9.4

Erstaunlich

Lost Password

Sign Up