Fotos im Internet anbieten und passiv etwas dazuverdienen

Durch das Internet hat sich der Markt verändert. Selbstständigen haben sich zahlreiche neue Wege eröffnet, um Geld zu verdienen. Manche davon sind sogar passiv. Daher ist es kaum verwunderlich, dass viele Berufszweige sich verstärkt auf das Netz konzentrieren. Einer dieser Berufszweige ist die Fotografie. Sowohl Hobby- als auch Profifotografen können ihre Fotos online anbieten. Die Nachfrage nach Bildern ist hoch. Allein Webseitenbetreiber haben großes Interesse an Lizenzen. Schließlich können diese nicht jedes beliebige Bild verwenden, sondern müssen sich erst einmal die Rechte sichern. Ansonsten drohen Abmahnungen. Fotografen können sich das zunutze machen und ihre Bilder mit nichtexklusiven oder exklusiven Rechten anbieten. Bei nicht-exklusiven kann das Bild beliebige Male verkauft werden. Bei exklusiven hingegen nur ein einziges Mal – dafür aber für einen höheren Preis. Was einem letztendlich besser gefällt, muss jeder für sich selbst entscheidet. 

Online Fotos anbieten – diese Möglichkeiten gibt es

Die meisten Fotografen, die online   Fotos verkaufen, nutzen dafür Stock-Foto-Anbieter. Das Prinzip dabei ist recht einfach. Es wird ein Konto erstellt und anschließend können beliebig viele Bilder hochgeladen werden. Bei den meisten Anbietern lassen sich die Fotos nur mit nicht-exklusiven Rechten anbieten. Sollte es zu einem erfolgreichen Verkauf kommen, erhält der Fotograf einen prozentuellen Teil des Verkaufspreises. Bei manchen Stock-Foto-Anbietern steigt dieser ab einem gewissen Status an. Der Gewinn pro Bild ist zwar nicht gerade hoch, jedoch ist die Reichweite der Anbieter enorm. Bei guten Fotos ist es möglich, dass durch zahlreiche einzelne Verkäufe eine hohe Summe zusammenkommt. 

Wer sich nicht an einen Stock-Foto-Anbieter halten möchte, kann seine Fotos auch über einen eigenen Onlineshop verkaufen. Einen solchen aufzuziehen erfordert allerdings viel Arbeit und ist garantiert kein Selbstläufer. Auch hier gilt es sich von der Konkurrenz abzuheben. Ganz zu schweigen davon, dass der Onlineshop erst einmal eingerichtet werden muss. Wer sich eine Programmierung sparen möchte, kann das über E-Commerce-Unternehmen machen. Einige davon bieten Lösungen für Betreiber von Onlineshops an. Die Einrichtung eines Webshops ist dabei denkbar einfach und basiert in der Regel auf einem Drag-and-Drop-System. Außerdem übernimmt der Anbieter Aufgaben wie beispielsweise die Verwaltung der Verkaufsprozesse. Für diese Services wird meist eine monatliche Gebühr fällig und bei erfolgreichen Verkäufen muss ein prozentueller Betrag entrichtet werden. 

Was es beim Verkauf von Fotos zu beachten gilt

Um Bilder online anzubieten, ist es wichtig die Urheberrechte an diesen zu haben. Ansonsten drohen rechtliche Konsequenzen. Daher muss bei Fotos von Privatpersonen oder Privateigentum unbedingt eine Einverständniserklärung eingeholt werden. Ansonsten bewegt sich der Fotograf auf dünnem Eis. Ebenso ist es wichtig, dass die Bilder eine hohe Qualität haben. Andernfalls ist es nahezu unmöglich sich gegen die bestehende Konkurrenz durchzusetzen. Vor einigen Jahren war das noch einfacher. Heutzutage ist jedoch vielen Fotografen klargeworden, dass es sich lohnt Fotos online zu verkaufen. Dementsprechend ist der Markt härter geworden. 

Dennoch lässt sich weiterhin mit Fotos Geld verdienen. Es ist jedoch wichtig die Motive mit Bedacht zu wählen. Motive mit hoher Nachfrage, die vom bisherigen Angebot nicht bedient werden, sind eine potentielle Einnahmequelle. Motive, wo hingegen offensichtlich ein Überangebot besteht, sind nur in seltenen Fällen interessant. Übrigens ist es wichtig die Fotos mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachzubearbeiten, um sie Kunden besser zu präsentieren. Die Qualität muss stimmen.

Inhaber von Gamersplatform.de

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