E-Sport in Deutschland – so sieht die Zukunft aus

Es gab Zeiten da hätten Gamer es nicht für möglich gehalten, dass bestimmte Spiele zu einer Sportart avancieren könnten. Mit dem Aufkommen von E-Sport hat sich das jedoch geändert. Games wie League of Legends, Counter Strike und Dota 2 sind mittlerweile sehr gefragt. Events mit Preisgeldern in Millionenhöhe sind im Bereich des E-Sport nichts Ungewöhnliches mehr. In Südkorea ist E-Sport sogar so beliebt, dass gute Gamer wie Fußballstars verehrt werden. Doch wie sieht die Situation eigentlich in Deutschland aus? Ist der E-Sport auch in Deutschland zukunftsträchtig? Werfen wir einen Blick darauf!

Gilt E-Sport in Deutschland überhaupt als Sport?

Viele dürften sich wohl frage, ob E-Sport überhaupt als Sport gesehen werden kann. Wenn es nach Gutachtern geht, ist das in Deutschland nicht der Fall. E-Sport versteht sich zwar als eigene Sportdiziplin, wird hierzulande allerdings nicht als eigene Sportart anerkannt. Die Begründung dafür sind die körperlichen Anforderungen. Somit sei E-Sport im Sinne des geltenden Rechts kein Sport. Eine Begründung, der viele Kritiker nicht zustimmen. Schließlich spielt die Körperlichkeit auch bei anderen Sportarten keine Rolle. Zwei Beispiele dafür wären Dart und Snooker, wo es primär um Präzision, Geschicklichkeit und Disziplin geht. Im Grunde also ähnliche Anforderungen, die auch beim E-Sport von Wichtigkeit sind. Vor dem Gleichheitsgrundsatz ist es daher falsch E-Sport nicht als eigenständige Sportart anzuerkennen. In Zukunft wird sich das aber womöglich ändern.

E-Sports in der Wettindustrie

Sportwetten sind eine beliebte Form des Glücksspiels. Schließlich geht es nicht nur um Glück. Wer Fachwissen und Disziplin mitbringt, kann sogar Geld verdienen. Mittlerweile ist es sogar möglich auf Ligen und Wettbewerbe des elektronischen Sports zu wetten. Die Wettquoten finden Sie unter anderem auf https://oddspedia.com/de/esports/. Wie auch bei anderen Wetten gelten gewisse rechtliche Bestimmungen. Unter 18 Jahren ist es beispielsweise nicht möglich eine Wette abzuschließen. Selbst dann nicht, wenn hinreichendes Fachwissen gegeben ist. Es ist damit zu rechnen, dass der E-Sport in Zukunft eine größere Rolle in der Wettindustrie spielen wird.

Wichtige Unternehmen im Bereich des E-Sports

Natürlich gibt es einige Unternehmen, die besonderes Interesse am E-Sport haben, da sie darin involviert sind. Ein gutes Beispiel dafür ist Valve. Valve ist ein Videospiel-Unternehmen, das durch Games wie Counter Strike und Dota 2 eine enorme Beliebtheit erlangte. Kein Wunder also, dass Valve viele Events im Bereich des E-Sports organisiert. Doch das ist wie gesagt nur ein Beispiel. Sogar Marken, die im Grunde wenig mit Gaming zu tun haben, sind mittlerweile in den E-Sport involviert. Darunter auch die beliebte Automarke Audi, die Sponsor des CS:GO Teams Astralis ist. Sogar Fußballvereine haben den elektronischen Sport mittlerweile entdeckt. Der FC Schalke 04 zum Beispiel hat ein eigenes Team in League of Legends. Mit zunehmender Lukrativität werden weitere Unternehmen hinzukommen. Das heißt auch, dass im E-Sport mehr Geld fließen wird.

Karriereaussichten für professionelle Spieler

Die Gehälter von E-Sport-Spielern sind nicht mit denen von Fußballspielern vergleichbar. Zumindest in Deutschland. Sobald es jedoch um die durchschnittlichen Spielergehälter in anderen Sportarten geht, schneidet der E-Sport gar nicht so schlecht ab. Professionelle Spieler verdienen nicht nur ein gutes Monatsgehalt, sondern haben auch die Möglichkeit dieses durch Sponsoring, Merchandising und satten Preisgeldern aufzustocken.

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