Der Autor John L. Beiswenger will Assassin’s Creed gestoppt sehen und fordert von Ubisoft einen Schadensersatz in der Höhe von 1,05 Millionen US-Dollar. Denn laut ihm verletzt das Spiel das Urheberrecht, da es, laut ihm, auf seinem Roman ‘Link’ basiert. Der Entwickler hätte die Idee also bei ihm geklaut.
Der Roman ‘Link’ ist etwas zwischen Wissenschaftsroman und Science-Fiction. In dem Buch geht es um eine Maschine, die Bio-synchronizer genannt wird. Diese ermöglicht Gedanken und Erinnerungen seiner Vorfahren neu zu erleben. Auch der Attentäter von Lincoln, John Wilkes Booth spielt in dem Roman eine Rolle, mit dem Komentar, dass man das Attentat auch heute noch erneut erleben könnte, wenn dieser Kinder gehabt hätte. Somit wäre auch der Assassinen Hintergrund gegeben.
Ubisofts Idee in Assassin’s Creed ist ähnlich: hier heißt die Maschine zwar Animus, aber der Haupcharakter erlebt mit ihr auch die Geschichte seiner Vorgänger, Assassinen. Es gibt auch noch weitere Übereinstimmungen mit ‘Link’, denn in dem Buch ist ebenfalls von Religion, Reliquien, dem Garten Eden und der verbotenen Frucht die Rede.
Wegen diesen Gründen sieht Beiswenger eine Urheberrechtsverletzung, fordert Schadensersatz und einen Stopp des Spiels. Die Klage gegen Ubisoft stammt von der GamesIndustry.





