Glück vs. Skill in Games!

Jeder hat sich doch schon mal die Frage gestellt, wie es sich verhält im Spiel mit Glück und Skill. Jeder von uns war schon mal an dem Punkt, wo er dachte, so viel Pech kann man doch gar nicht haben. Aber was davon zählt im Spiel, oder schließen sich beide Dinge überhaupt nicht aus? Sind Videospiele und Glücksspiele sich vielleicht doch ähnlich? Wer von euch war etwa schon mal in einem Casino und wer von euch dachte nach dem Besuch, ob dort vielleicht auch Können eine Rolle spielt, oder das pure Glück. Das ist eine durchaus tiefgründigere Frage, der wir und Betvictor online casino, nachgehen möchten. Also was darf es sein, einarmiger Bandit oder Poker?

 

Mario

Quelle: Nintendo

Wenn wir schon Glück und Skill gegenüberstellen, sollte man aber erst herausfinden, was das eigentlich ist. Was ist überhaupt Glück in einem Videospiel? Es gibt gar ganze Plattformen für diese Abhandlung, wie etwa hier. Glück zu haben ist ein zufällig, aber positiv eintretender Umstand, also etwas worauf wir gar keinen aktiven Einfluss haben können. Gerade bei Brettspielen in denen gewürfelt wird, ist Glück dort wichtig, um zu gewinnen, denn was die Würfel ergeben, dass können wir nicht beeinflussen.  Auf Videospiele bezogen ist Glück auf vielen Ebenen möglich, wird aber auch missverstanden. Nehmen wir ein 3D-Plattformer, Super Mario etwa. Exemplarisch stehen wir mit unserem Lieblings-Klempner vor einer Plattform, die sich in einem festen Rhythmus vor und zurück bewegt. Wir versuchen sie per Sprung zu erreichen, der Versuch scheint aber zu scheitern, doch im richtigen Moment bewegt sich die Plattform in unsere Richtung und rettet den beinahe verpatzten Sprung. Aber was das Glück? Bleiben wir doch bei der Definition. Klar, der Begriff „Glück“ ist sehr vielschichtig, doch beziehen wir uns auf Glück im Sinne von „Glück gehabt“, dann war unser Super Mario Sprung kein Glück, sondern Können, also Skill. Denn Glück nach Definition ist ja in dieser Hinsicht aus einem Zufall entstanden, die Plattformen bewegen sich aber nach einem immer gleichen Muster. Lediglich die subjektive Wahrnehmung bezeichnen wir dann als Glück, da wir einen anderen Ausgang erwartet haben. 

Skill ist dagegen unser Können, unsere Fertigkeiten. Während das Glück nicht lenkbar ist, können wir Skill erlangen, indem wir etwas immer und immer wieder üben. In einem Shooter wie Counter Strike erlernen Spieler über unzählige Stunden Maps auswendig, das perfekte Gefühl für das Handling zu entwickeln und alle möglichen Verhalten der Gegner kennen zu lernen. Das Können ist, sofern man Regelmäßigkeit behält, immer vorhanden und ist zufällig mal da und dann wieder weg. Das Wiederholen macht uns besser, genau wie im Alltag das Auto oder Fahrrad fahren.

Mario Kart 8 Deluxe

Quelle: Nintendo/ Polygon

Doch was brauchen wir in Games mehr? Da sollte man vielleicht sogar noch unterscheiden, zwischen Singleplayer Games und kompetitiven Spielen. Spielt man allein, gibt es nur den Spieler und das Spiel, keine äußeren Faktoren. Was zählt ist also das, was man selbst auf die Beine stellt, also sein eigenes Können. Wie aber etwa im Beispiel mit der Plattform, spielt trotzdem nach das subjektive Glück eine Rolle, in der man aus einer verloren geglaubten Situation doch noch einen Erfolg herausholt, ohne selbst den Ausgang noch bestimmen zu können. Zudem kann das Weiterkommen auch davon abhänge, ob man etwa in einer Truhe das dringend benötigte Medi Pack findet, oder nur einen gerade total unbrauchbaren Gegenstand. Auch das ist Glück. Aber kommt man nur mit Glück weiter? Ganz sicher nicht, demnach könnte man ja klicken was man wollte, vor lauter Glück würde man ja ohnehin weiter kommen. Das ist aber nicht der Fall. Im Kern kommt es also auf den Skill an. Das Analysieren der Situation und den richtigen Umgang damit. Glück spielt in einigen Situationen sicher eine Rolle, wie eben genannt, aber die Komponente Glück bzw. Pech könnte man weglassen, denn mit Skill würde sich das Spiel trotzdem durchspielen. 

Rainbow Six Siege

Quelle: Ubisoft

Wie sieht es aber im kompetitiven Bereich aus? Hier kommt es wohl irgendwie auch auf dieselben Dinge, nur noch mehr! Mehr Skill zu besitzen als andere, um den Sieg zu erlangen, scheint hier das Rezept, ohne Frage. Aber wie verhält es sich hier mit dem Glück, ist es auch nur ein kleiner Faktor? Wenn mehrere Spieler gegeneinander antreten kommen gleichzeitig auch mehr Faktoren ins Spiel. Neben dem Können spielen auch die Hardware, Ping und Gesundheit bzw. Wohlbefinden eine Rolle. Ist eurer Gegner verschnupft und unkonzentriert, hat vielleicht heute Probleme mit dem Internet, oder bekommt wegen schwächerer Hardware weniger FPS raus? Euer Glück, deren Pech, besonders wenn wir mal mehr auf das subjektive Glück empfinden eingehen. Das sind alles spielentscheidende Umstände. Glück kann also im kompetitiven Bereich nicht ohne das Gegenstück „Pech“ auskommen“, denn alles was euer Glück ist, ist des anderen Pech. Aber auch hier gilt: Kann man ohne Skill, dafür nur mit Glück den Sieg holen? Wird schwierig. Kann man den Sieg nur mit Skill holen, dafür ohne Glück oder Pech? Wohl eher! Wie enorm das ausfällt kommt wohl auch auf das Game an. Ernte ich in letzter Sekunde in Mario Kart etwa noch ein übermächtiges Item? Allein das sorgt unter Fans für reichlich Diskussionen. Oder scheitert mein Gegner in FIFA an meinem Torhüter? Das ist wohl Glück, aber Glück ist auch nicht unendlich, und so kann man ein Spiel aus Glück gewinnen, die gesamte Laufbahn wird aber wohl kaum nur aus Glück bestehen. Ohne Skill geht es eben nicht. 

Daher kann man wohl behaupten, Skill ist der Sieger. Zwar kann Glück mal ein Match entscheiden, aber auch nicht immer, auf lange Sicht nämlich gewinnt einfach der Bessere und nicht der, der sich auf sein Glück verlässt, auch wenn es sich manchmal auch anders anfühlt. Skill entscheidet damit hauptsächlich, aber wie man so schön sagt, das gewisse Quäntchen Glück schadet wohl kaum.

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