Auf Sternsuche in: Captain Toad – Treasure Tracker im Test

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Captain Toad: Treasure Tracker

Quelle: Nintendo

Nach unzähligen Spielen von Nintendo, in denen Mario, Luigi oder Yoshi die Hauptrolle spielten, wurde es nun Zeit für einen neuen Helden. So wird diesmal Captain Toad ins Rennen geschickt. Endlich bekommt der kleine Pilzkopf auch seine Aufmerksamkeit und geht in Captain Toad – Treasure Tracker auf große Schatzjagd. Doch ist die Puzzlelei nur was für die Kleinen im Hause oder auch Erwachsene?

Inhaltsverzeichnis

Ein Stern, ein großer Vogel und Toadette

Nintendo ist in der Regel nicht nur für seine kreativen Ideen in Bezug auf Gameplay bekannt, sondern auch in der Erzählweise der Geschichte. Diese ist bei Captain Toad: Treasure Tracker zwar nur marginal vorhanden, aber ist ein netter Zusammenhalt des Spiels. So beginnt unsere Reise gar nicht mit einem Startmenu wie in anderen Spielen, sondern das Spiel wirft uns direkt in das erste Level. Dort stehen an einem sonnigen Morgen Captain Toad und Toadette an einem Hang. Eine schmale Rampe führt eine weitere Ebene hinauf und Blumen blühen und alles ist friedlich. Doch kaum sind wir oben angelangt und haben den Stern, den Schatz unserer Begierde gefunden, beginnt das Unglück. Wingo, ein riesiger Vogel, stürzt sich herunter, schnappt sich unseren Stern und auch die arme Toadette, die nicht losließ. Natürlich nimmt Captain Toad all seinen Mut zusammen, und macht sich auf den Weg den Stern….äh natürlich Toadette zu retten.

Dies ist also der Start in ein Abenteuer, das unseren Helden durch diverse Level führt, deren Landschaft immer wieder wechseln. Dabei möchte Nintendo das ganze als eine wirkliche Art Geschichte erzählen, da die Level-Auswahl dann doch in einem Menu stattfindet. Dort stehen euch dann Bücher zur Auswahl. Am Anfang nur eines  und jedes Level ist eine Seite im Buch. Zwischendurch wird dann auch mal mit einer kurzen Karikatur oder sogar einer Zwischensequenz, zwischen den Welten, das Spiel aufgelockert. Jedoch sind diese Momente bisschen rar gesät.

Wingo

Wingo, der diebische Vogel
Quelle: Nintendo

Sterne, Diamanten, Münzen, alles Captain Toad’s

Dies liegt natürlich daran, dass der Hauptfokus des Spiels das Puzzlen in den Leveln ist und die Geschichte nur das Gerüst zusammenhält. Innerhalb der Level ist eure Aufgabe relativ simpel. Findet den Weg zu dem goldenen Stern und passt auf Gegner und Fallen auf. Dies hört sich teilweise leichter an als es ist. So ist jede Welt als eine Art Würfel aufgebaut und ihr könnt die Kamera drumherum drehen, um sie von allen Seiten zu erkunden. Dies ist auch zwingend notwendig, da euch sonst verschiedene Geheimnisse verborgen bleiben. Denn in jeder Welt gibt es neben dem Stern noch 3 Diamanten einzusammeln und eine Sonderaufgabe zu erledigen. Beides sind eigentlich optionale Aufgaben, aber die Story macht an ein paar Stellen einen Stop und erlaubt euch die Anwahl der nächsten Welt nur, wenn ihr genug Diamanten gesammelt habt. Dies dient ein wenig dazu das Spiel zu strecken, bewirkt aber auch, dass die Leute ein wenig nachdenken wenn sie weiter kommen wollen.

Die Diamanten sieht man nämlich nicht immer sofort. Manchmal muss man geschickt die Kamera drehen um sie zu entdecken und manchmal müssen bestimmte „Aufgaben“ gelöst werden. Diese Aufgaben sind dabei nicht anspruchsvoll, sondern es geht darum, eine Pflanze aus dem Boden zu ziehen oder einen bestimmten Gegner auszuschalten, der den Diamanten hat. Die optionalen Bonusaufgaben sind da teilweise anspruchsvoller. Von einer bestimmten Menge Münzen sammeln, von Gegnern nicht entdeckt werden oder bestimmte Mechaniken nur eine bestimmte Anzahl pro Level auszulösen. Nintendo versuchte da wirklich ein wenig Abwechslung reinzubringen, um Langzeitmotivation zu erzeugen.

Gamer aus Leidenschaft, Nerd aus Liebe, Liebhaber aller Konsolen Bei Fragen, Anregungen, Wünschen oder einfach Small Talk schreibt mir an sascha.mensfeld@gamersplatform.de

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