Wir können uns noch gut daran erinnern, als wir zum ersten Mal Silent Hill 2 in das Laufwerk unserer Playstation 2 gelegt und das Spiel begonnen haben. James Sunderland, der Hauptprotagonist des zweiten Teils, erhält im Intro einen Brief von seiner bereits verstorbenen Frau Marry. In dem sie schreibt, dass sie in Silent Hill auf ihn warten würde. Danach steht man auf einem Parkplatz kurz vor der besagten Stadt. Der Nebel erschwert einem die Sicht und mit dem Auto kommt man eh nicht weiter, da die Zufahrt zur Stadt versperrt ist. Also bleibt nichts anderes übrig, als sich zu Fuß auf den Weg zu machen.
Man geht also den kleinen Waldweg entlang. Der Nebel versperrt einem immer noch die Sicht und man hat das Gefühl das dieser immer dichter wird. Dann plötzlich ein Geräusch von hinten. Waren das Schritte? Nein, es ist nichts mehr zu hören. Also weiter Richtung Stadt. Nach einigen weiteren Metern, ein Knacken. Irgendwas ist doch da. Aber wieder ist alles leise. Kurze Zeit später kommt man auf einen kleinen Friedhof, hier trifft man auf Angela Orosco, deren eigene Geschichte sie nach Silent Hill geführt hat.
Back to the Roots
So
und ähnlich lief eine typische Szene in den ersten Silent Hill-Teilen ab. Das Team Silent, welches damals für die Entwicklung der Silent Hill-Spiele verantwortlich gewesen ist, hat immer auf subtilen Horror gesetzt. Allerdings standen alle Spiele die nach dem dritten kamen immer wieder, mal mehr mal weniger, in der Kritik der Fans. Zu viel wurde verändert und das typische Silent Hill-Gefühl stellte sich bei den Spielern nicht mehr ein.
Das soll sich mit dem achten Teil der Serie nun wieder ändern. Konami möchte mit Downpour wieder zu den Anfängen zurück und den Spielern wieder das bieten, was sie von einem Silent Hill erwarten. Subtilen Horror und eine fesselnde Geschichte. Doch können sie dieses Versprechen einhalten und die Gemüter der zahlreichen Anhänger besänftigen? Das werden wir am Ende diesen Jahres feststellen, denn dann soll Silent Hill: Downpour erscheinen.
Der Anfang ist gemacht
Im neuesten Teil, geht es um Murphy Pendelton, einem Sträfling der mit einem Gefangenentransporter unterwegs ist. Während der Fahrt gerät dieser ins schlingern, kippt um und rutscht einen Abhang hinunter. Unten angekommen muss Murphy zunächst einmal seine Gedanken ordnen. Niemand ist zu hören oder zu sehen, er ruft nach seinen Mitgefangenen und auch nach dem Fahrer, doch er bekommt keine Antwort. Bei dem Unfall wurde die hintere Tür des Transporters herausgerissen. Also quält Murphy sich nach draußen und steht alleine im Wald. Er macht sich also auf den Weg. In einem Baum sitzen einige Krähen und zerpflücken gerade den Kadaver eines Tieres. Dann plötzlich steigen die Krähen in die Lüfte auf und verschwinden in der Nacht, man hört nur die Schläge ihrer Flügel. Danach ist wieder alles ruhig. Dann geht er weiter. Nach einigen weiteren Metern, kommt er an einem Ortsschild vorbei. Welcome to Silent Hill.
Die Stadt besteht aus einigen Häusern, einem Diner, einer Tankstelle und einer Seilbahnstation. Als erstes macht Murphy sich auf den Weg in das Diner. Ein typischer Laden, wie es sie in den USA an jeder Ecke gibt. Drinnen angekommen, fällt ihm gleich ein seltsamer Geruch auf, Gas! Also macht er sich auf die Suche nach einer Möglichkeit das Gas abzustellen. Nach kurzer Zeit findet er dann auch ein Ventil und betätigt dieses. Aber anstatt das der Gasgeruch nun weniger wird, gehen die Springleranlagen des Diners an. Wassermassen kommen von überall her und eine Sirene ist zu hören. Damit aber nicht genug, die eben noch massiven Wände, zerbrechen als wären sie nur aus Pappe. Fans der Serie wissen was jetzt kommt, die Otherworld offenbart sich. Für alle die es nicht wissen, die Otherworld ist so etwas wie eine Parallelwelt, die es nur in Silent Hill gibt und bis heute ist nicht sicher was sie genau ist und wie sie entstandt. Sicher ist nur das alles zerstört ist und die ganze Umgebung surreal wirkt.
Doch zurück zum Diner. Die Otherworld ist also nun allgegenwärtig. Völlig durchnässt geht Murphy weiter seinen Weg. Bis er einen Raum betritt, in dem aus den Wänden Plötzlich dichte Nebelschwaden treten und sich ein merkwürdiges „Ding“ erhebt. Wie kann er es besiegen? Waffen hat er keine bei sich. Er entdeckt ein Blech, welches im Wasser schwimmt, vielleicht geht es ja damit!? Laut Aussagen von Konami, soll es zwar auch Schuss- und Schlagwaffen im Spiel geben, aber eigentlich soll sich Silent Hill: Downpour mehr nach einem Kampf ums Überleben anfühlen. Halt Murphys ganz eigener Kampf. Als Knacki hat er wohl eher keine Waffen bei sich. Diese könnte er aber von Polizistin Cunningham bekommen. Diese soll ihn zwar eigentlich wieder einfangen, wird ihn aber vermutlich das eine oder andere mal tatkräftig unterstützen. Hier wäre vielleicht sogar ein Koop-Modus denkbar!? Da klingt es doch sehr interessant was Producer Devin Shatsky zu sagen hat, “Wie im echten Leben halten Waffen nicht ewig, setzt sie weise ein. So ein Holzgriff einer Axt könnte doch brechen, oder? Und eine Pistole funktioniert normalerweise nicht mehr, wenn Wasser in den Lauf dringt.“
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